Qualitative Viszerale Osteopathie: Abdominale Organe/Urogenitales System

Aufbau der gesamten Ausbildung

Die Ausbildungsreihen der Qualitativen Viszeralen Osteopathie sind praxisorientiert, unterstützt von einem theoretischen Gerüst.
Die Seminare sind intensiv betreut, mit regelmäßiger Arbeit in Kleingruppen.
Die Qualitative Viszerale Osteopathie berücksichtigt bestehende viszerale Konzepte und ermöglicht den TeilnehmerInnen auf Basis der in Theorie und Praxis gemachten Erfahrungen, die viszerale Arbeit weiter zu entwickeln
Die Vermittlung des gesamten Qualitativen Viszeralen Osteopathie erfolgt in 2 Kursreihen, die thematisch ineinandergreifen, aber separat buchbar sind:

 

Anmeldung und Buchung:             

CRS: https://wso.at/post-graduate-seminare?view=series&id=76112
AUS:
siehe Seitenende

Die Kursreihen werden zeitlich versetzt in Berlin angeboten, so dass bei wichtigem Grund ein Kurs in Berlin nachgeholt werden kann.
https://www.qualitative-viszerale-osteopathie.de

 

Beschreibung der QVO

Grundlage der Qualitativen Viszeralen Osteopathie ist das Verständnis der Struktur und Funktionsweise eines Organs, das Wissen über die Art und Weise, wie ein Organ bzw. ein Organsystem die jeweiligen physiologischen Aufgaben ökonomisch und elastisch verarbeiten kann.

  • Wie wird ein Organ aktiv?
  • Wie sieht ein zur Ruhe kommen aus?
  • Wie drückt sich eine pathologische Situation aus?
  • Und wie entsteht der Weg von der Physiologie zur Hyperphysiologie bis hin zur Pathologie?
  • Wie kann man dies in der Theorie verstehen und v.a. in der praktischen Wahrnehmung nachvollziehen und erkennen?

Von hier aus ist es oftmals nur ein kleiner Schritt, um sehr angepasste therapeutische Angebote an den Organismus zu geben und ihn damit zu unterstützen, sein inneres Gleichgewicht wieder zu finden. Je besser das Verständnis und die praktische Wahrnehmung der Situation, desto weniger bedarf es an „Techniken“.

Die Qualitative Viszerale Osteopathie entwickelt eine sehr präzise Innenwahrnehmung der organischen Räume, die sich verkoppelt mit seinen Funktionen und Strukturen.
In dieser Innenwahrnehmung zeigen sich belastete Organe mit bestimmten, klar beschriebenen Qualitäten, die eine Interpretation der Art und Schwere der Belastung zulassen.
Wahrnehmen und Verstehen gehen damit Hand in Hand.

Eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der prä- und postnatalen formbildenden Wachstumsgeschichte, der damit verbundenen Biodynamik, Biomechanik, der damit entstandenen Relationen eines Organs, ist eine zwingende Voraussetzung hierfür.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung zum Thema „Abdominale Organe / Urogenitales System“ erstreckt sich über 2 Jahre, in denen 6 aufeinander aufbauende Seminare durchgeführt werden.
Die Kursreihe wird von Thomas Hirth DO gehalten und zusammen mit seinem langjährigen Assistenten Jérôme Wyvekens DO betreut.
Die maximale Teilnehmerzahl von 24 TeilnehmerInnen garantiert eine intensive Betreuung.

Wichtige Themen der Gesamtausbildung sind:

Die Reihen begleiten die Teilnehmer auf ihrem Weg, das viszerale System noch mehr in ihre tägliche osteopathische Arbeit zu integrieren und geben Ihnen hierfür wichtige Referenzen an die Hand.
Eine zentrale Grundlage ist die praktische Erfahrung, das Spüren und die Einordnung der verschiedenen qualitativen Aspekte der Organe in ihr jeweiliges morphologisches und funktionelles Wesen. Die präzise Wahrnehmung der Qualitäten ist die wichtigste praktische Referenz, die es ermöglicht, den Zustand eines Organs zu erfahren und zu verstehen.

Die diagnostische Herangehensweise der qualitativen viszeralen Osteopathie ermöglicht eine effiziente, optimal angepasste und minimal invasive therapeutische Intervention.
Im Dialog mit dem Organismus zeigt die qualitative viszerale Osteopathie, dass sie präzise, einfach und klar die funktionellen Zusammenhänge offenlegt und Erfolg bzw. nicht-Erfolg der Therapie leicht überprüfbar macht.

  • Die Organe werden in ihrer Biomechanik, Physiologie und Architekur, in ihrem Wesen praktisch und theoretisch vorgestellt und kennengelernt.
  • Das Verstehen und Erfahren des viszeralen Systems, seines Ausdrucks und der Logik, die sich dahinter verbirgt, öffnet der osteopathischen Praxis neue Räume und Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Das präzise Verständnis der Funktionsweise des Organe, ihrer Mittel und Möglichkeiten, fundiert sich sowohl auf einer manuellen als auch einer theoretischen Dimension.
  • Die Entwicklung von Funktion und Struktur,
  • Die Integration und das Eingebettet-Sein eines Organs in seiner Umgebung,
  • Die Entwicklung und Bedeutung von Dualität innerhalb eines Organs,
  • Die posturale Entwicklung und die antreibende Funktion des Organsystems hierbei,
  • Die Entstehung intersystemischen Belastungs- und Kompensationsmechanismen

 

   

 "Das Ziel der QVO in Diagnostik und Therapie liegt weniger darin ein Organ in seiner faszialen Relation zu verstehen, sondern den inneren Funktionszustand des Organs zu begreifen und darin den Behandlungsansatz zu finden.
Das finde ich sehr spannend und bereichernd!

Durch die zahlreichen Module bietet die QVO-Ausbildung die Möglichkeit, sich umfassend praktisch und theoretisch in die viszerale Osteopathie zu vertiefen.
Ich kann sie nur jedem Osteopathen empfehlen!"

Dr. Johannes Dick, Dozent WSO: Osteopathie im viszeralen Bereich, Absolvent QVO

Gleichzeitig sind die übergeordneten Funktionen und Systeme, Regelkreise und Regulationsmechanismen, in denen sich die Organsysteme ein- und unterordnen, grundlegende Themen der Ausbildung in der AUS-Reihe:

  • Elemente/Systeme bestimmen die Haltung und was verursacht die entsprechende Haltung in den verschiedenen Systemen? Welche Rolle spielt das viszerale System hierbei?
  • Das thorakoabdominale Gleichgewicht, in seiner Entwicklung, in der Diagnostik und seinen intersystemischen Pathomechanismen.
  • Das Glenardsystem in seinen mechanischem, hämodynamischen und metabolen Aspekten
  • Die Choreographie und Regulation des Darms, seiner Verdauungs-, Resorptions- und Ausscheidungsfunktion, anaboler und kataboler Stoffwechsel, Regulation und Dysregulation, interorganische Kommunikations- und Belastungsmöglichkeiten
  • Energiehaushalt, Regulation und Dysregulation und wie funktionieren die Organe hier als Rezeptoren und Vermittler? Interne und epigenetische Ursachen der Dysregulation. Das limbische Dreieck.
  • Die Gehirne des Darmes: das enterische Nervensystem, die Darmflora, das Immunsystem als 6. Sinn, und die Interaktion mit dem ZNS mit dem vegetativen Nervensystem als Vermittler. Efferenzen und Afferenzen der gut-brain axis.
  • Die Organbedeutung

Die Qualitative Viszerale Osteopathie vermittelt Wege in der Praxis, die diese komplexe Geschehen erfahrbar machen und Möglichkeiten von effizienten Behandlungsstrategien eröffnen.Je besser uns das „Anerkennen was ist“ gelingt, desto präziser ist das therapeutische Angebot, das wir anbieten können, damit der Körper die Dysregulationen und Belastungen abbauen kann.Die Basis hierfür geht weit über eine rein biomechanische Wahrnehmung hinaus und bedeutet ein sehr intensives, gefühltes und wissendes Verständnis von „wie fühlst du dich“

Mehr auf: https://www.qualitative-viszerale-osteopathie.de/konzept/

Themen der Ausbildung AUS in Kürze:

  • Die 5 viszeralen Qualitäten
  • Die Organe (intraperitoneale Organe, Niere, Blase) und ihre Fähigkeiten und Symptome
  • Dualität der Organe
  • Das neurovegetative System aus funktioneller Sicht. Die Synergie von Ortho- und Parasympathikus
  • Das viszerale Faszienskelett
  • Die Regulation und Dysregulation des Energiehaushaltes und die Gut-Brain Axis
  • Das Diaphragma und das Atemsystem
  • Viszero- parietale Diagnostik
  • Viszero- kraniale Diagnostik
  • viszerale Pädiatrie

 

 

Kurs 1 WSO - Wiener Schule für Osteopathie - 1130 Wien 25.-27.02.2022
Kurs 2 WSO - Wiener Schule für Osteopathie - 1130 Wien 10.-12.06.2022
Kurs 3 WSO - Wiener Schule für Osteopathie - 1130 Wien 09.-11.12.2022
Kurs 4 WSO - Wiener Schule für Osteopathie - 1130 Wien 17.-19.03.2023
Kurs 5 WSO - Wiener Schule für Osteopathie - 1130 Wien 02.-04.06.2023
Kurs 6 WSO - Wiener Schule für Osteopathie - 1130 Wien 24.-26.11.2023
Leitung Thomas Hirth, D.O., Jérôme Wyvekens, D.O.
Datum 25.02.2022-26.11.2023
Kosten € 2880.00
Zielgruppe OsteopathInnen und TeilnehmerInnen am Osteopathie-Universitätslehrgang
Stornobedingungen Siehe hier
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