Persönliche Entwicklung / Bewusstseinszustand der Osteopathin/ des Osteopathen und seine Auswirkung auf den therapeutischen Prozess

Die persönliche Entwicklung der Osteopathin / des Osteopathen

Der Bewusstseinszustand der Osteopathin/ des Osteopathen und seine Auswirkung auf den therapeutischen Prozess

Kursbeschreibung

Zielgruppe:

  • ausgebildete OsteopathInnen
  • Osteopathiestudierende ab dem ersten Kursjahr

Der Bewusstseinszustand ist die Frequenz der eigenen „Schwingungen“. Das Gesetz der Resonanz besagt: Gleiches zieht Gleiches an. Es handelt sich um ein universelles Gesetz, das immer und überall Gültigkeit hat. Um mit dem morphogenetischen Feld höherer Erkenntnisse und höherem Wissen in Kontakt zu kommen, muss man den „Kanal öffnen“ und selbst höher schwingen.

Merkmal einer höheren Schwingung ist Einfachheit und Stille. Je höher die Schwingung, desto einfacher und klarer die Botschaft.

Der Zustand des hohen „reinen“ Bewusstseins (oft in Meditationen erlebt) ist gekennzeichnet durch Empfinden von Stille, Klarheit und eines wachen Gewahrseins ohne Ich-Gefühl.

Um in einen höheren Bewusstseinszustand zu gelangen, ist ein Abstandnehmen von der Identifikation mit dem eigenen Denken und dem eigenen Körper notwendig. Nur so kann sich die Osteopathin / der Osteopath ohne Bewertung der unmittelbaren Wahrnehmung dessen öffnen, was ist. Diese unbeteiligte Wahrnehmung (im systemischen Setting auch als „Metaposition“ bezeichnet) ist für eine qualitätvolle Behandlung essenziell, da sie verhindert, dass eigene Denk- und Verhaltensmuster, Absichten und Bewertungen die Wahrnehmung verzerren. Nur in der Metaposition kann das gesamte Bild der osteopathischen Läsionen erkannt werden und eine qualitätsvolle ganzheitliche Behandlung erfolgen.

Im Laufe der wissenschaftlichen Untersuchungen zum Bewusstsein wurde erkannt, dass dieses nicht nur durch das Gehirn erzeugt wird. Das Herz wirkt ebenso auf das Gehirn ein, wie das Gehirn auf das Herz. In der Schlussfolgerung wird also Bewusstsein auch vom Herzen gesteuert.

Das Herz steht für die Wahrnehmung jenseits der Denkmuster und unbewussten automatischen Verhaltensweisen. Diese höhere Ebene ist notwendig, um sich der eigenen Denkmuster und automatisierten Verhaltensweisen bewusst zu werden und damit das ohne Werturteile wahrnehmende „Herz“ mit dem denkenden und bewertenden „Hirn“ in Abstimmung zu bringen. In diesem Zustand der „Herz– Hirn- Kohärenz“ nehme ich wahr, und bin mir gleichzeitig bewusst, was ich denke und was ich fühle. Dadurch werde ich frei von automatisierten und unbewussten Denkmustern und Verhaltensweisen, die sich in der Behandlung ungünstig auswirken können.

Ziel dieses Kurses ist es, das Arbeiten in „Herz-Hirn Kohärenz“ zu erlernen und damit die Qualität der osteopathischen Behandlung zu sichern. Durch Hebung des eigenen Bewusstseinszustandes wird es der Osteopathin / dem Osteopathen möglich, aus der Identifikation mit eigenen Denk- und Verhaltensmustern auszusteigen. Dadurch wir ein unabhängiges, sicheres und zielgerechtes Entscheiden im Behandlungsprozess ermöglicht. Auch Stress und Unsicherheit in der Behandlung können so minimiert werden, zum Wohl der PatientInnen und auch der Osteopathin / des Osteopathen.

Der Kurs ist als Einführungsseminar für eine erweiterte Kursreihe im Halbjahresrhythmus gedacht.

Ziel der Kursreihe ist, den OsteopathInnen einen unverfälschten, neutralen Zugang zu ihren PatientInnen zu ermöglichen, der frei von eigenen Bewertungen und Behinderungen durch eigene unbewusste Denk- und Verhaltensmuster bleibt. Das ermöglicht eine bessere Wahrnehmung der Läsionen und eine ganzheitliche Behandlung, die auf jede Patientin und jeden Patienten individuell und auf einzigartige Weise eingehen kann. 

Das Einführungsseminar erläutert erste Grundlagen und festigt diese mit praktischen Übungen.

Kursablauf Überblick

Der Bewusstseinszustand der Osteopathin / des Osteopathen während der Behandlung

  • Der Bewusstseinszustand der Herz-Hirn-Kohärenz (Ausstieg aus der Identifikation mit den eigenen Denk- und Verhaltensmustern - ich nehme wahr, und bin mir gleichzeitig bewusst, was ich denke und was ich fühle.)
  • Das Erkennen des eigenen Bewusstseinszustands durch Selbstbeobachtung (Wahrnehmung aus der Metaposition)
    • Wo bin ich mit meinem Bewusstsein, wo ist meine Aufmerksamkeit?
    • Bin ich gesteuert durch Ego-Vorstellungen, wie die Behandlung ablaufen soll? (Identifikation mit eigenen Denkmustern)
    • Spüre ich genug?
    • Kann ich mich abgrenzen? – Die Thematik der „Problemtrance“

Die Herz-Hirn-Kohärenz

  • Wie komme ich in die Herz-Hirn-Kohärenz?
    • Wie komme ich in die Stille?
      • Dr. Stills Sichtweise der Stille
      • Dr. Sutherlands Betrachtung der Stille im Zusammenhang mit dem „Haus am Meeresgrund“
    • Meditationen für die Wahrnehmung der Stille
    • Die Atmung als Schlüssel zur Achtsamkeit
    • Erkennen: Wie fühlt sich eine „kopfgesteuerte“ Behandlung an? Also eine Behandlung durch eine mit dem eigenen Denken identifizierten Person, die unbewusst ihre Ego-Ziele verfolgt.
    • Wie fühlt sich eine „aus dem Herzen gesteuerte“ Behandlung an? Also eine Behandlung aus der „reinen Wahrnehmung dessen was ist, jenseits der eigenen Denkmuster und unbewussten automatischen Verhaltensweisen
    • Wie baue ich eine „Herz- zu Herz“ Verbindung mit der Patientin / dem Patienten auf?

Wir lernen durch gegenseitiges Behandeln, in die Herz-Hirn-Kohärenz zu kommen und aus dieser heraus zu arbeiten.

 

Seminartyp Offenes Seminar
Leitung Gregor Hempel, MSc D.O.
Datum 27.-29.01.2023
Kurszeiten

Freitag: 09:00-13:00 und 14:30-18:00
Samstag: 09:00-13:00 und 14:30-18:00

Sonntag: 09:00 - ca. 13:00

Kosten € 420.00
Kursort WSO - Wiener Schule für Osteopathie - 1130 Wien
Zielgruppe OsteopathInnen und Osteopathiestudierende ab dem 1. Jahr
Sprache Deutsch
Stornobedingungen Siehe hier
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